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Espressokocher – So verwendet man den italienischen Klassiker

Neben modernen Kaffeevollautomaten kann man ebenso mit einem Espressokocher sein dunkles Heißgetränk brühen. Denn frisch gebrühter Kaffee schmeckt immer noch am besten. Vor allem eingefleischte Kaffeefans kommen beim Duft von frischem Kaffee und Kaffeebohnen am Morgen auf Hochtouren. Bei der Zubereitung von starkem Kaffee in einem Perkolator kommt besonders Freude auf.

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espressokocher

Espressokocher – Das Wichtigste in Kürze

 
Der Begriff Espressokocher ist in der deutschen Sprache irreführend. Denn für einen “richtigen” Espresso werden 9 bar Druck benötigt. Ein herkömmlicher Perkolator schafft es nur auf etwa 1,5 bar
 
Espressokocher gibt es in 2 Ausführungen und zwar in der manuellen sowie in der elektrischen Variante. Der traditionelle “echte” Perkolator stammt aus dem 19. Jahrhundert
 
Beim Brühen von Kaffee steigt durch Erhitzung Wasser durch ein Steigrohr und löst dabei die Aromastoffe des Kaffeepulvers. Im oberen Kessel füllt sich der frische Kaffee

Was ist ein Espressokocher?

Ein Espressokocher wird auch Caffettiera, Moka oder Perkolator bezeichnet. Die Bezeichnung Espressokocher ist in der deutschen Sprache sehr geläufig aber eigentlich nicht richtig. Den um einen richtigen Espresso zu brühen benötigt es eine Siebträgermaschine die mit hohem Druck funktioniert. Mit einem herkömmlichen Kaffee- Perkolator schafft man es höchstens auf 1,5 bar. Dennoch kann man mit diesen Perkolatoren wohltuend schmackhafte Kaffees zubereiten.

Der Begriff  “Perkolator” stammt vom lateinischen “percolare” ab. Dies bedeutet etwas durchseihen oder durchsickern lassen. Bei einem Perkolator lässt man also heißes Wasser durch das Kaffeepulver durchsickern.

Wann wurde der erste Perkolator hergestellt?

Der erste Kaffee Perkolator wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts hergestellt. Der Pariser Schmied Laurens entwickelte eine Kaffeekanne mit einem Innenzylinder. In diesem konnte man Wasser durch Hitze emporsteigen lassen.Später fertigte der Italienischer Alfonso Bialetti das erste achteckige Modell welches er Moka Express nannte. Später zogen andere Anbieter aus Italien nach. Heute gilt der Perkolat immer noch als rustikale Alternative zum Zubereiten von Kaffee. Vor allem zum Brühen von Kaffee unter freiem Himmel zum Beispiel auf dem Campingplatz, sind Perkolatoren gefragte Kandidaten.

Wie funktionieren Espressokocher?

espressokocher-deckel-offen

Der mechanische Espressokocher besteht aus 2 Gehäusehälften. In der oberen Hälfte befindet sich ein innenliegendes Steigrohr, eine Siebplatte sowie ein Auffangbehälter für den frischen Kaffee. In der unteren Gehäusehälfte wird das zum Brühen benötigte Wasser eingefüllt. Außerdem verfügt diese untere Hälfte über ein seitlich angebrachtes Überdruckventil. Weiterhin befindet sich in der unteren Gehäusehälfte ein entnehmbares Kaffeesieb.

Um nun einen Kaffee zu brühen befüllt man die untere Gehäusehälfte mit Wasser bis etwa unterhalb des Überdruckventils. Darauf setzt man das Kaffeesieb und befüllt es mit Kaffeepulver. Die beiden Gehäusehälften sollte gut verschlossen aber nicht zu fest geschraubt sein. Beim Verschrauben achtet man, dass sich kein Kaffeepulver im Gewinde befindet. Ansonsten könnte dies beschädigt werden.

Nun kann kann das Wasser erhitzt und der Brühvorgang gestartet werden. Dazu stellt man die Perkolator Kanne auf eine Hitzequelle, wie zum Beispiel eine Herdplatte. Die Hitzequelle sollte nur mit  ¾ der vollen Leistung eingeschaltet werden um ein späteres Nachbrennen des Kaffeesatzes zu vermeiden.

Beim Kochvorgang steigt das Wasser aus der unteren Gehäusehälfte als Dampf nach oben. Dabei durchdringt es das Kaffeepulver, löst Aromastoffe raus und fließt durch das innenliegende Steigrohr in den Auffangbehälter. Nach Beenden des Brühvorgangs öffnet sich das Überdruckventil und gibt Dampf ab. Genau zu diesem Zeitpunkt sollte der Espressokocher von der Hitzequelle genommen werden. Wer diesen Augenblick verpasst erhält bitteren, nachgebrannten schwarzen Kaffee. Bestenfalls kühlt man den unteren Teils des Kassel mit Wasser aus dem Hahn um den Brühvorgang zu unterbrechen.

Um die Kaffeestärke zu regulieren kann man die Pulvermenge variieren oder man greift zu einer anderen Sorte. Leider schafft man es mit einem Espressokocher nicht, die so beliebte Crema herzustellen. Elektrische Espressokocher haben ein eigens verbautes Crema Ventil und können den leckeren Schaum erzeugen.

Wieviel Wasser und Pulver muss man in den Espressokocher geben?

Aufmerksame Leser wissen bereits das Kaffeekochen eine Welt für sich ist. Neben dem richtigen Mahlgrad kommt es ebenso auf die richtige Kaffee, sowie Wassermenge an. All diese Eigenschaften werden im richtigen Verhältnis benötigt, um einen leckeren Kaffee zu brühen.

Für die richtige Wassermenge sorgt eine Markierung im unteren Kessel des Espressokochers. Bis zu dieser Markierung sollte kaltes Wasser eingefüllt werden. Ist keine Anzeige vorhanden füllt man bis etwas unterhalb des Überdruck-Ventils.

Was den Mahlgrad des Kaffees anbelangt, sollte man am besten ein mittelgrobes Pulver verwenden. Um die richtige Menge einzugeben füllt man das Pulver bis zum oberen Rand auf. Auf keinen Fall darf das Pulver zu fest ins Sieb gepresst werden, sondern sollte stets etwas luftig bleiben. Beim Aufschrauben der Gehäusehälften wird das Kaffeepulver etwas gepresst. Bei zu dichtem Pulver könnte das Wasser nicht richtig passieren, was den Extraktionsvorgang stören würde.

Welche Hitzequellen eignen sich für einen Espressokocher?

  • Halogen
  • Gasherd
  • Elektroherd
  • Cerankochfeld
  • Induktionsherd

Einige Espressokocher aus Edelstahl können nicht auf einem Induktionskochfeld benutzt werden. Dennoch ist dies von Modell zu Modell unterschiedlich. 

Auf was sollte man beim Kauf eines Espressokochers achten?

Damit der Espressokocher auch alle persönlichen Anforderungen erfüllt, sollte man einige Kriterien beim Erwerb beachten. Die wichtigsten zeigen wir in den folgenden Abschnitten.

Elektrisch oder klassisch manuell?

Neben den hier vorgestellten klassischen Espressokochern gibt es ebenso elektrische Ausführungen. Der Unterschied liegt in der Ausstattung. Elektrische Espressokocher verfügen über ein verbautes Heizelement welches zum Betrieb Strom benötigt. Elektrische Espressokocher verfügen über verschiedene Einstellmöglichkeiten sowie einer verbauten Wasserstandsanzeige für verschiedene Mengen. Leider geht mit den elektrischen Varianten das ganze Herzblut des “echten” Kaffeekochens verloren.

Größe der Kanne

Auf die richtige Größe kommt´s an und zwar auch beim Espressokocher! Die robusten Perkolatoren gibt es für verschiedene Anzahl an Tassen. Während kleinste Perkolatoren nur 2 Tassen brühen können, schaffen es größere auf 4 oder 6 Tassen. Als Maxi Version können einige sogar 12 Tassen zubereiten. Auf diese sollte man aber nur bei Bedarf zurückgreifen. Umso größer die Kanne, umso mehr Energie wird zum Brühen benötigt. Dementsprechend verlängert sich auch die Zubereitungszeit.

Material des Espressokochers

espressokocher-kaffeetasse

Ebenso trägt das Material des Perkolators zur Kaufentscheidung bei. Espressokocher aus Aluminium funktionieren nicht auf Induktionsherdplatten. Einige Anwender behaupten das Aluminium einen metallischen Geschmack im Kaffee hinterlassen würde. Perkolatoren aus Aluminium sollten vor der ersten Nutzung gut gespült werden um Produktionsrückstände zu beseitigen.

Espressokocher aus Edelstahl sind dagegen neutral was den Geschmack anbelangt. Außerdem funktionieren sie auf allen Herdplatten und lassen sich ebenso leichter reinigen. Preislich gesehen sind Kannen aus Edelstahl etwas teurer, aber auch hochwertige als Ausführungen aus Aluminium.

Handhabung

Espressokocher sollten über einen ausreichend großen und ergonomischen Griff verfügen. Dies ist wichtig und dient als Schutz beim Einschenken von Kaffee. An kleinen Griffen verbrennt man schnell sich schnell die Hände.

Wie reinigt man Espressokocher?

Die Reinigung des Perkolators, ist genauso einfach wie das Kaffee brühen selbst. In nur wenigen Schritten ist der Kocher wieder einsatzbereit.

  • Zunächst sollte man die Espressokanne abkühlen lassen.
  • Anschließend entfernt man durch Drehen die obere Gehäusehälfte von der unteren.
  • Aus dem unteren Kessel wird das Sieb entnommen und der Kaffeesatz im Abfall entsorgt.
  • Nun erfolgt das Spülen aller Teile unter warmen Wasser. Spülmittel sollte dabei keinesfalls verwendet werden. Die Chemie könnte den Geschmack verändern und den Kaffee ungenießbar machen. Im Laufe der Zeit bildet sich in der oberen Gehäusehälfte eine Fettschicht (Patina) aus den kostbaren ätherischen Kaffeeölen. Diese sollte auf keinen Fall zerstört werden.
  • Nach Reinigen kann man die Espressokanne an der Luft trocknen lassen oder mit einem Küchentuch trocknen.
  • Zum Schluss erfolgt der Zusammenbau und schon ist der Kocher wieder einsatzbereit.

Welche bekannten Hersteller gibt es für Espressokocher und Perkolatoren?

Bialetti

Die achteckige Moka Express Kanne die im frühen 20 Jahrhundert von Alfonso Bialetti erfunden wurde gilt immer noch als sehr beliebt. In vielen italienischen Küchen gilt sie als wichtiges Bestandteil.

Cloer

Cloer ist ein internationaler Hersteller von Elektrokleingeräten. Seit den 1990er Jahren lassen sie nur noch in China produzieren. Neben Waffelautomaten, Wasserkochern, Grills und Toaster produziert Cloer ebenso Kaffeemaschinen

Cilio

Cilio gilt als relativ junges Unternehmen. Die Firma mit Sitz in Solingen wurde 1993 gegründet. Cilio legt großen Wert auf ein prägendes Design und sowie stets beste Qualität.

Neben glänzenden Espressokochern bietet Cilio auch verschiedene Pfeffer- und Salzmühlen an.

Gräwe

Gräwe gilt als Hersteller für Artikel rund um die Küche. Neben Besteck, Schneidebrettern sowie weiteren Accessoires stellt Gräwe ebenso Espressokocher her.

Vorteile und Nachteile eines Espressokochers

  • platzsparend zu verstauen
  • günstiger Anschaffungspreis
  • einfach und schnell frisch gebrühten Kaffee zubereiten
  • Kaffeefanatiker leben beim Brühen mit diesem Klassiker richtig auf
  • einfache Bedienung
  • hält eine Ewigkeit
  • bereitet nur Kaffee zu, keine anderen Variationen
  • keine Crema

Fazit:

Besonders im südlichen Europa wie in Italien oder Spanien werden diese klassischen Espressokannen in fast jedem Haushalt eingesetzt. Wer auf einfache Art und Weise Kaffee zubereiten möchte, ist mit einem Perkolator genau richtig bedient. Die kleinen Kaffeekocher sind für ein geringes Budget zu haben. Besonders Singles oder Outdoorfans kommen voll auf ihre Kosten. Einen frisch gebrühten Kaffee auf dem Gaskocher des Campingplatzes oder bei einer Trekkingtour ist problemlos machbar.

 

Letzte Aktualisierung am 17.11.2018 um 03:12 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API